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Mit sonnigen Grüßen
das Team Internet von Karweiler.de


Aktuelles vom Dorf

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Marienprozession am 26. Mai 2024

Am Sonntag, den 26. Mai 2023

findet die traditionelle Marienprozession

vom Pfarrgarten Karweiler zum Marienkapellchen statt.

 

Jeder ist willkommen:

Einer alten Tradition folgend, ziehen wir jedes Jahr im Mai ( in langer Prozession) von der Karweiler Kirche über die Heide zum Kapellchen, um dort in einer Andacht mit Marienpredigt der Gottesmutter zu huldigen.
Im Rahmen dieser Tradition wird im Anschluss bei schönem Wetter am Kapellchen (bei schlechtem Wetter in Karweiler Pfarrhaus) gemeinsam Kaffee getrunken.
Natürlich stehen Fahrgelegenheiten von der Karweiler Kirche um 14 Uhr zum Kapellchen und nach dem Kaffee wieder zurück bereit.
Für alle Spenden rund ums Jahr, im Marienmonat Mai und am Prozessionstag zur Pflege und Erhaltung des Kapellchen dankt das Pflegeteam.


Marienmonat Mai 2024

Drum geh, hast du betrübten Sinn, nur gleich zur Mutter Gottes hin, und alles Leid und allen Schmerz erzähle ihrem Mutterherz!

Und sie, die Mutter-Königin verschafft dir wieder heitren Sinn. Drum felsenfest dich ihr vertrau! Sie ist ja unsre liebe Frau.

Die Geschichte des Marienkapellchens

Die fromme Mutter, die über die Karweiler Heide schreitet und ihr Anliegen zur Muttergottes ins Karweiler Kapellchen trägt, dort eine Kerze entzündet und ein Scherflein in den Opferkasten fallen lässt, weiß nicht um die Geschichte der hl. Stätte. Die verwitterten Steine, der eichene, vom Zahn der Zeit angenagte Dachfries haben ihr nichts zu sagen. Ihr Herz ist erfüllt vom Vertrauen auf die Hilfe der Gottesmutter.
In den vielen Marmortafeln ist es in goldenen Lettern eingegraben: „Der Mutter Gottes Dank für Hilfe.'' 43 Tafeln künden von der Gebetserhöhung der himmlischen Mutter. Und wie viele Herzen glühen in stillem Danke für Hilfe, von der niemand weiß.
Damals — vor mehr als 300 Jahren — beunruhigte der Dreißigjährige Krieg unsere Heimat, die sich Grafschaft nennt. Die Schweden fanden in den Gehöften der gesegneten Grafschaft reiche Beute und suchten diesen Landstrich zu halten. Auf der Karweiler Heide fuhren sie ihre Kanonen auf und schössen hinüber zu dem Waldrande von Ringen, von wo aus man ihnen die Grafschaft wieder entreißen wollte. Der Gegner schwieg nicht — er antwortete.
Die Kugeln zischten über das kleine Dörflein Karweiler hin und her. Haus und Hof gerieten in höchste Gefahr. Die um ihr Leben bangenden, aber gläubigen Bewohner beteten. Sie beteten zur Gottesmutter. Ja, sie machten ein Versprechen: Ein Muttergotteshäuschen sollte als Dankstätte errichtet werden, wenn das Dörflein unversehrt bliebe. Schon bald verstummten die Kanonen auf beiden Seiten, und Karweiler und sein gläubiges Völkchen waren gerettet. Wo die drohenden Kanonen der Schweden gestanden hatten, bauten die dankerfüllten Menschen das Muttergotteshäuschen. Klein und bescheiden muss es gewesen sein, denn wie der Bau zeigt, hat es in späteren Jahren eine Erweiterung erfahren, so dass auch einige Betstühle darin Platz fanden. Der baufällig gewordene Dachstuhl des Kapellchens wurde 1956 von der Firma „Kettiger Thonwerke" erneuert und beschiefert. Dem Dach setzte man ein Reitertürmchen auf. Das Glöckchen, das einst in der Tongrube Lantershofen das Tagewerk ein- und ausläutete und stumm und verlassen in einem Winkel lag, baute man sinnvoll in das Türmchen ein. Nun versieht es einen ehren Dienst und ruft die Marienverehrer zur Gnadenstätte.

 

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