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Marienkapelle erhielt eine"Schönheitsbehandlung"

In Karweiler wurde wieder angepackt - Ortbeirat hatte eingeladen                                                                          von Thomas Weber

Bei der Marienkapelle am Wegesrand zwischen Karweiler und dem Flugplatz Bengener Heide hatte sich ein wenig Alterspatina angesetzt. Jetzt erhielt sie von tatkräftig Bürgern eine Schönheitsbehandlung und strahlt wieder im altem Glanz. In Karweiler wurde nämlich wieder Hand angelegt. Auf Anregung des Ortsbeirates kam es am vergangenen Samstag nicht nur zur Durchführung des Dreck-weg-Tags, sondern auch zu umfangreichen Arbeiten an der Marienkapelle. Karweiler Bürger griffen dabei zu Werkzeug und Gartengeräten, um das kleine Gotteshaus auf Vordermann zu bringen.

Unter der Leitung des Stellvertretenden Ortsvorsteher Detlef Lypken wurde ab dem frühen Morgen gearbeitet. Dabei erhielt die Kapelle sowohl außen, wie auch innen einen neuen Anstrich. Zuvor war an besonders sanierungswürdigen Stellen gespachtelt und geschliffen worden.

Malermeister Michael Robrecht hatte Werkzeig, Farben und das nötige Wissen dabei, um alles fachgerecht zu erledigen. Reinhold Münch ging ihm dabei gerne zur Hand. Ferner galt es, Fundamentplatten zu richten und neu zu befestigen. Und auch am Dach wurde gewerkelt, Harald Eisenhart sorgte hier wieder für den Halt der Dacheindeckung.

Vor der Kapelle wurden die Pflanzbeete von Christina Lypken und Helmut Lanzerath auf Vordermann gebracht.

    


Die Marienkapelle auf der Bengener Heide hat bereits ein hohes Alter und erfreut sich auch heute noch regen Besuchs. Viele Gläubige tragen ihr Anliegen zur Muttergottes und entzünden Kerzen. In zahlreichen Marmortafeln sind Danksagungen zu lesen für die Gebetserhörung.

Erbaut wurde die Kapelle von Karweiler Bürgern als Dank, dass Haus und Hof und das eigene Leben im 30-jährigen Krieg (1618-1648) unversehrt blieben. Im Heimatjahrbuch von 1961 ist zu lesen: "Schon bald verstummten die Kanonen auf beiden Seiten, und Karweiler und sein gläubiges Völkchen waren gerettet. Wo die drohenden Kanonen der Schweden gestanden hatten, bauten die dankerfüllten Menschen das Muttergotteshäuschen. Klein und bescheiden muß es gewesen sein, denn wie der Bau zeigt, hat es in späteren Jahren eine Erweiterung erfahren, so daß auch einige Betstühle darin Platz fanden. Der baufällig gewordene Dachstuhl des Kapellchens wurde 1956 von der Firma "Kettiger Thonwerke" erneuert und beschiefert. Dem Dach setzte man ein Reitertürmchen auf. Das Glöckchen, das einst in der Tongrube Lantershofen das Tagewerk ein- und ausläutete und stumm und verlassen in einem Winkel lag, baute man sinnvoll in das Türmchen ein. Einer alten Tradition folgend, ziehen die Grafschafter Marienverehrer jedes Jahr am letzten Sonntag des Marienmonats in langer Prozession über die Heide zu Kapellchen, um dort in einer Andacht mit Marienpredigt der Gottesmutter zu huldigen".

 

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